Inhalt: Kei (Simon Yam) und seine drei Freunde ziehen täglich durch die Straßen Hong Kongs und stehlen Passanten die Brieftaschen. Eines Tages lernen sie unabhängig voneinander Chun-Lei (Kelly Lin) kennen und werden von ihr ausgenommen.
Doch es kommt noch schlimmer, denn einige Tage darauf tauchen Schläger auf, die den Jungs arg zusetzen. Schnell finden sie in Chun-Lei den Zusammenhang mit diesem Angriff. Sie suchen und finden sie, doch müssen dann erkennen, dass Chun-Lei sich von ihrem steinalten und ebenso reichen Ehemann trennen will und dafür ihre Hilfe braucht...
Kommentar:Die Handschrift von To war unverkennbar. Jedoch wirkte sie hier schwach, denn „Sparrow“ hielt den Erwartungen nicht Stand. Zunächst war die Umsetzung faszinierend schön. Kei und seine Kumpels zogen wie ein Schwarm Vögel durch Hong Kong und klauten, was das Zeug hielt. Chun-Lei hingegen war wie dieser Vogel, den Kei in seiner Wohnung hielt. Im goldenen Käfig gefangen und mit dem Wunsch, endlich frei zu sein. Das passte auf den kantonesischen Titel, auch auf die englische Übersetzung.
Hinzu kam die Musik, leicht und locker, teilweise inspiriert von Vogelgesängen. Aber das war es dann auch schon.
Zugegeben, die Musik nervte später ein wenig, sie war zu altbacken und zu jazzig und Jazz liegt mir nunmal überhaupt nicht. Hinzu kam, dass sich auch die Story nicht weiter entwickelte und ab einem bestimmten Punkt keine Überraschungen mehr bot. Kurzum, es wurde langweilig und danach auch nicht besser.
Einige gute Momente bot To jedoch doch und diese waren sehenswerter als vieles, was seine Kollegen insgesamt in 90 Minuten bieten. So wirkte „Sparrow“ fast wie ein Musical, in dem nicht gesungen wurde. Doch in der Kombination mit der Musik kam es immer wieder dazu, dass die Protagonisten sich in tanzähnlichen Choreografien bewegen mussten. Eine interessante Umsetzungen und wirklich das Einzige, was „Sparrow“ letztendlich sehenswert machen würde, wenn da nicht die Leere zwischen diesen Szenen nicht wäre.
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Hintergründe:
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Trailer:
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