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Tuesday, 09 February 2010
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Benutzer Bewertung: / 4
SchlechtSehr Gut 

Zombie Self Defense Force


Alternativtitel:Zonbi Jieitai
Land:Japan
Genre:Horror
Darsteller:Kenji Arai, Masayuki Hase, Mihiro
Regie:Naoyuki Tomomatsu 
Drehbuch:Naoyuki Tomomatsu
Produktion:
Jahr:2006
Dauer:ca. 75 Minuten
Sprache:Japanisch

 

 



 
Web www.cinemasia.de

Inhalt: Am Wald vor dem Fuji-San ist viel los. Da dreht ein Starlet zusammen mit ihrer Crew einen neuen Schmuddelfilm, Yakuza verbuddeln ein neues Opfer, Soldaten halten ein Manöver ab, Selbstmörder verabschieden sich vom Leben, ein Hotelier schickt eine unabsichtlich von ihm Geschwängerte ins Jenseits und ein UFO stürzt ab.

Dummerweise explodiert das UFO und setzt eine Strahlung frei, die sämtliche Tote in der näheren Umgebung wieder auf die Beine bringt. Nun haben die Yakuza ein Problem, denn ihr illegaler Friedhof ist überfüllt und eine Unmenge verbuddelter Opfer graben sich nun frei. Und ein paar Kilometer entfernt stoßen die Soldaten auf eine Selbstmörderin, die kein sonderlich gute Laune hat, als sie wieder zurück ins Leben kehrt.

In Panik fliehen die Betroffenen und treffen in einem abgelegenen Hotel aufeinander. Während im Hotel die unterschiedlichen Charaktere aufeinander prallen, versammeln sich die Untoten davor und wollen das Haus stürmen...


Kommentar: "Zombie Self Defense Force" (ZSDF) kommt mit den günstigsten Mitteln aus, mehr als ein paar Autos, Waffenimitate, eine Plastikdose und eine Angel mit Schnur fürs Ufo, ein Wald und ein Haus brauchte man nicht. Aber es gibt ja Filme, die mit minimalen Mitteln gut funktionieren.

Der Film funktioniert. Zumindest, wenn man auf das Genre steht und zusätzlich abgefahrene, vollkommen sinnfreie und unkonventionelle Filme mag.

Dass ZSDF von Romero beeinflusst wurde, wird nicht abgestritten, immerhin erwähnt die Off-Stimme am Anfang des Films in einer kleinen antiamerikanischen Ansprache den Grossmeister der Zombie-Filme und in der Handlung wird Romero mehrere Male zitiert. So findet man z.B. die Glasscheiben-Ablenkungsmanöver-Szene wieder, wie auch den Ausspruch "Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen die Toten auf die Erde", beides eigentlich Szenen aus "Dawn Of The Dead". Sieht man vom Ende ab,ist die Story ansonsten sehr an "Night Of The Dead" angelehnt. Aber natürlich erreicht ZSDF seine grossen Vorbilder nicht.

Auch "moderne" Genrefilme wie "Biozombie", "Versus", "SARS Wars" oder "Wild Zero" werden nicht erreicht. Hierfür fehlt es an einer ausgereiften Storyline, gut entwickelten Charakteren und manchmal auch am richtigen Humor. Und trotzdem macht ZSDF irgendwie Spass.

Der Film ist albern und nimmt eigentlich nichts ernst. Man macht sich über die Armee lustig, lässt ein billiges Plastikpüppchen als Zombiebaby auftreten, verwandelt die Hauptdarstellerin plötzlich in einen Cyborg und der Rest des Films besteht ansonsten hauptsächlich aus kopf- und ziellosem herumrennen der Darsteller, verbunden mit dem dazu gehörendem Gekreische.

Das passt, immerhin taugen die Darsteller auch zu nicht viel mehr. Die meisten waren offensichtlich noch nie vor der Kamera zu sehen. Kiyo Yoshizawa war wenigstens mal in Sachen Motion-Capture Actress für "Resident Evil: Dead Aim" und "Resident Evil: Outbreak 2" unterwegs und Nervensäge Mihiro hat als Adult Video Idol auch ihre Erfahrungen vor der Kamera gemacht, auch wenn sie dabei sicherlich kaum Sprachrollen hatte.

Empfehlen kann ich ZSDF denjenigen, die sich auch bei "Wild Zero" und "Biozombie" amüsierten.


Bewertung:


Screenshots:













Hintergründe:

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Bitte beachten: Der Trailer beinhaltet einige härtere Szenen:

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