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My Sassy Girl  | |
Inhalt: Kyun-Woo ist ein recht fauler Student, der eigentlich seine Tante besuchen soll. Unterwegs sieht er aber dieses betrunkene Mädchen in der U-Bahnstation. Kurz bevor der Zug kommt, zieht er sie von der Kante zurück und sorgt dafür, dass sie sicher in die U-Bahn kommt. Er ist gerade dabei, sie wieder zu vergessen ("Ich mag keine betrunkenen Frauen"), da entleert sie ihren Mageninhalt auf dem Kopf eines Fahrgastes und tituliert Kyun-Woo als "Liebling". Nun hat der arme Kerl sie am Hals, schleppt sie, damit sie keinen Ärger mit ihren Eltern bekommt, in die nächste billige Absteige und bettet sie dort zur Ruhe. Schnell will er noch die restlichen Reste ihrer letzten Mahlzeit aus seinen Klamotten waschen, da tritt die Polizei die Türe ein. Dummerweise ausgerechnet in dem Moment, als er splitterfasernackt direkt neben ihrem Bett nach einem Handtuch sucht. Die darauf folgende Nacht im Knast unter Kleinkriminellen entpuppt sich angenehmer als der kommende Tag, denn inzwischen hat das Mädchen herausgefunden, wer er ist und stellt ihn zur Rede. Irgendwie findet er sie dann aber doch niedlich und irgendwie lässt sie ihn sowieso nicht mehr in Ruhe und die beiden verbringen ab diesen Moment jeden Tag miteinander. Hätte Kyun-Woo jedoch zuvor gewusst, dass dieses Mädchen eine tickende Zeitbombe ist, dass sie immer (!) ihren Willen durchsetzt, dass sie durchgeknallt, unberechenbar und wild ist, so hätte er trotzdem nicht anders gehandelt. Denn unabhängig dieser negativen Eigenschaften, so ist sie doch das niedlichste Wesen, dass er jemals traf...
Kommentar: Die Geschichte lässt sich einfach nicht richtig erzählen. Es wäre, als würde ich versuchen, die Bibel in drei Worten zu vermitteln. Klingt anmassend, soll es aber nicht sein. "My Sassy Girl" ist mittlerweile ein Film, den ich unzählige Male sah. Ich sah ihn im Kino, ich habe mehrere DVDs in verschiedenen Fassungen hier herumliegen. Empfehlen kann ich euch die ungekürzte DVD aus Korea. Andere Versionen haben zwar auch die Szenen des Director Cuts, aber diese sind gelegentlich nicht in den Film einfügbar, sondern nur einzeln zu betrachten. Zurück zum Film: Er hat alles, was ein Film dieses Genres haben muss und noch viel mehr. Dem Regisseur gingen einfach nicht die Ideen aus, angefangen mit den vielen kurzen Sequenzen, welche den Inhalt der Drehbücher (das Mädchen versucht sich als Drehbuchautorin) wiedergeben, über den Running Gag mit den Fünflingen, bis hin zu den futuristischen Elementen ("ich will einen Mann aus der Zukunft kennen lernen"). Um mich zu wiederholen: dieser Film hat einfach alles und ich denke, die 500 gerührten Menschen, die ihn mit mir auf der Korea-Filmwoche in Düsseldorf sahen, werden mir Recht geben ;-)
Bewertung: Ein unvergesslicher Film, der zu meiner persönlichen Top 3 gehört.     
Screenshots:
Hintergründe: Bei den 22. Annual Hong Kong Film Awards 2003 wurde "My Sassy Girl" zum besten asiatischen Film gekürt.
Für 2006 ist ein Remake angesetzt.
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Im Hotelzimmer seht ihr einen Zeitungsausschnit, der eine Familie mit Fünflingen zeigt. Diese Fünflinge tauchen als Erwachsene Personen im Film auf. Einer von ihnen ist der Hotelbesitzer, ein weiterer der Sicherheitsbeamte in der U-Bahn, der Gangsterboss gehört ebenfalls dazu und den Rest dürft ihr selber suchen...
 Der Film basiert auf wahre Kurzgeschichten von Kim Ho-Sik, der die Beziehung zu seiner Freundin im Internet postete. Diese Geschichten wurde in ein Buch gefasst, welches dann zum Film führte. Mit ein wenig Glück kriegt ihr es sogar bei amazon.de die illustrierte Ausgabe: My Sassy Girl Cartoon
Auch der grossartige Soundtrack ist bei amazon.de zu finden: My Sassy Girl Soundtrack
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